Nur auf der linken Seite schlafen, bloß nicht auf den Rücken drehen, und gegen Schlafprobleme kann man sowieso nichts tun? Wenn du schwanger bist, hast du solche Ratschläge bestimmt schon gehört. Doch nicht alles davon stimmt. Hier erfährst du, welche 5 Schlafmythen in der Schwangerschaft du getrost vergessen kannst und was dir wirklich zu besserem Schlaf verhilft.
In diesem Artikel
- Mythos 1: Du darfst nur auf der linken Seite schlafen
- Mythos 2: Rückenlage ist sofort gefährlich
- Mythos 3: Auf dem Bauch schlafen schadet dem Baby
- Mythos 4: Schwangere brauchen doppelt so viel Schlaf
- Mythos 5: Gegen Schlafprobleme kann man nichts tun
- Häufig gestellte Fragen
Mythos 1: Du darfst nur auf der linken Seite schlafen?
Der Mythos: Viele Schwangere glauben, sie müssten die gesamte Nacht strikt auf der linken Seite verbringen. Jede andere Position sei gefährlich fürs Baby.
Die Wahrheit: Die linke Seitenlage gilt tatsächlich als optimal, weil sie die Durchblutung der Plazenta fördert und weniger Druck auf die große Hohlvene (Vena cava) ausübt. Aber: Auch die rechte Seitenlage ist in der Regel völlig unbedenklich. Das bestätigen Fachquellen wie die AOK. Entscheidend ist, dass du dich wohlfühlst und entspannt liegen kannst. Dein Körper dreht sich nachts ohnehin mehrfach, das ist ganz normal.
Tipp: Ein Schwangerschaftskissen, das du zwischen die Knie oder an den Rücken legst, hilft dir, die Seitenlage bequem beizubehalten, ohne dass du dich verkrampfst.
Mythos 2: Rückenlage ist sofort gefährlich fürs Baby?
Der Mythos: Sobald du schwanger bist, darfst du auf keinen Fall mehr auf dem Rücken schlafen. Jede Minute in Rückenlage schadet dem Baby.
Die Wahrheit: In den ersten Monaten der Schwangerschaft ist die Rückenlage kein Problem. Erst ab dem zweiten oder dritten Trimester kann das Gewicht der Gebärmutter in Rückenlage auf die Vena cava drücken und die Blutversorgung beeinträchtigen. Laut dem Deutschen Ärzteblatt bezogen sich die Studien dazu auf die Einschlafposition, da diese nachts am längsten eingenommen wird.
Wichtig zu wissen: Wenn du nachts auf dem Rücken aufwachst, ist das kein Grund zur Panik. Dein Körper gibt dir Signale (Schwindel, Unwohlsein), wenn die Position ungünstig wird, und du drehst dich instinktiv um. Dreh dich einfach wieder auf die Seite und schlaf weiter.
Was wirklich hilft: Ein Kissen am Rücken verhindert, dass du unbewusst in die Rückenlage rollst. Das 3-teilige Snugbelly Kissen hat genau dafür ein Rückenteil, das dich sanft in der Seitenlage hält.
Stützt Bauch, Rücken und Hüfte gleichzeitig. Verhindert das Drehen in die Rückenlage.
Mythos 3: Auf dem Bauch schlafen schadet dem Baby?
Der Mythos: Bauchlage in der Schwangerschaft ist tabu, weil das Gewicht auf das Baby drückt.
Die Wahrheit: In der Frühschwangerschaft ist Bauchlage völlig unbedenklich. Dein Baby ist durch die Gebärmutter und das Fruchtwasser gut geschützt. Solange es sich bequem anfühlt, darfst du auf dem Bauch schlafen. Sobald der Bauch wächst und die Position unangenehm wird (meist ab dem zweiten Trimester), wirst du dich ganz von selbst umdrehen. Du musst also nicht ab Tag eins deine Lieblingsschlafposition aufgeben.
Mythos 4: Schwangere brauchen doppelt so viel Schlaf?
Der Mythos: Wer schwanger ist, sollte so viel schlafen wie möglich, am besten 12 Stunden oder mehr.
Die Wahrheit: Ja, der Schlafbedarf steigt in der Schwangerschaft, aber nicht auf das Doppelte. Schlafforscher haben herausgefunden, dass etwa 9 Stunden Schlaf pro Nacht für Schwangere als optimal gelten. Zu wenig Schlaf (unter 7 Stunden) kann sich negativ auf den Schwangerschaftsverlauf auswirken, aber interessanterweise auch zu viel Schlaf (über 10 Stunden regelmäßig). Höre auf deinen Körper: Müdigkeit im ersten Trimester ist durch das Hormon Progesteron ganz normal und legt sich meist im zweiten Trimester wieder.
Was zählt, ist nicht nur die Dauer, sondern auch die Qualität. Wer nachts mehrfach aufwacht und nie in den Tiefschlaf kommt, fühlt sich auch nach 9 Stunden nicht erholt. Hier kann ein stützendes Kissen helfen, das Druckpunkte entlastet und für weniger unruhiges Hin- und Herwälzen sorgt.
Mythos 5: Gegen Schlafprobleme in der Schwangerschaft kann man nichts tun?
Der Mythos: Schlafstörungen gehören eben dazu. Da muss man durch, Medikamente sind schließlich tabu.
Die Wahrheit: Schlaf- und Beruhigungsmittel sind in der Schwangerschaft tatsächlich nicht empfohlen, da sie in den kindlichen Organismus übergehen. Aber das heißt nicht, dass du machtlos bist. Es gibt viele bewährte Methoden, die wirklich helfen:
Schlafhygiene: Feste Schlafenszeiten, ein kühles und dunkles Schlafzimmer und mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen keine schweren Mahlzeiten mehr.
Bewegung am Tag: Leichte Bewegung und Tageslicht am Vormittag stabilisieren den Schlaf-Wach-Rhythmus. Ein Spaziergang von 20 bis 30 Minuten kann Wunder wirken.
Entspannungstechniken: Atemübungen, Meditation oder sanftes Schwangerschaftsyoga vor dem Schlafen helfen, den Kopf frei zu bekommen.
Das richtige Kissen: Ein Schwangerschaftskissen, das Bauch, Rücken und Hüfte gleichzeitig stützt, reduziert Druckpunkte und sorgt dafür, dass du weniger häufig aufwachst. Viele Schwangere berichten, dass ein gutes Kissen den größten Unterschied macht.
OEKO-TEX zertifiziert. Wird nach der Geburt zum Stillkissen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Schlafposition ist in der Schwangerschaft am besten?
Die linke Seitenlage gilt als optimal, weil sie die Durchblutung der Plazenta fördert und die Vena cava entlastet. Aber auch die rechte Seite ist unbedenklich. Wichtig ist, dass du bequem liegst und gut schlafen kannst.
Ab wann sollte ich nicht mehr auf dem Rücken schlafen?
Ab dem zweiten Trimester empfehlen Fachleute, bevorzugt in Seitenlage einzuschlafen. Wenn du nachts auf dem Rücken aufwachst, dreh dich einfach wieder um. Dein Körper gibt dir rechtzeitig Signale, wenn die Position ungünstig wird.
Wie viel Schlaf brauche ich in der Schwangerschaft?
Etwa 9 Stunden pro Nacht gelten als optimal. Höre auf deinen Körper: Besonders im ersten Trimester ist erhöhte Müdigkeit durch hormonelle Veränderungen normal.
Hilft ein Schwangerschaftskissen wirklich beim Schlafen?
Ja. Ein gutes Schwangerschaftskissen stützt Bauch, Rücken und Hüfte gleichzeitig, reduziert Druckpunkte und hilft dir, in der Seitenlage zu bleiben. Das Snugbelly Kissen ist 3-teilig und lässt sich individuell positionieren, sodass du genau die Unterstützung bekommst, die du brauchst.
Darf ich in der Frühschwangerschaft auf dem Bauch schlafen?
Ja, solange es sich bequem anfühlt. Dein Baby ist durch die Gebärmutter und das Fruchtwasser gut geschützt. Sobald der Bauch wächst und die Position unangenehm wird, wirst du dich ganz natürlich auf die Seite drehen.
Endlich wieder gut schlafen
Das Snugbelly Schwangerschaftskissen stützt dich genau dort, wo du es brauchst. 3-teilig, OEKO-TEX zertifiziert, von Hebammen empfohlen.
Jetzt entdecken →
